Spree-Athen e.V.

Texte / Bibliothek

"Unsere Begegnungen könnte man auch ein unendliches Gespräch zwischen Philosophie, Literatur, Religion und Psychologie nennen – oder eine Bewegung zwischen Philosophieren, Dichten, Glauben, Wissen und Wahrnehmen."

 
Buchempfehlung
 
Gesine Palmer
   Konversionen und andere Gesinnungsstörungen
  
 
 
 
 
 

 
Anfreundung mit der Welt - einer Welt in Scherben:
Pluralität im politischen Denken von Hannah Arendt

Vortrag vom 11. Februar 2016, Literaturhaus Berlin, Fasanenstr.
 
von Prof. Christina Thürmer-Rohr
 
Christina Thürmer-Rohr
(Foto:Sobotka)
 
 

 
Die (Gast-)freundschaft und ihre Stimme(n) -
Ethik und Sprache im Werk von Emmanuel Levinas´
 
Am 13. November 2014 fand ein Gespräch zum Thema  " Die (Gast)freundschaft und ihre Stimme(n) -
Ethik und Sprache bei Emmanuel Levinas" statt. Gesprächspartner waren Silvia Richter und Rachid Boutayeb.
 

                      
Dr. Silvia Richter                                 Dr. Rachid Boutayeb     
 
 

In der Einladung zu dem Gesprächsabend hieß es seinerzeit: Die Hauptströmungen der abendländischen Philosophie fragten meist nach dem Ich des Menschen, seiner Autonomie und Souveränität dabei wurde dem Du bzw. dem Anderen wenig bis gar kein Gastrecht gewährt. Dieser Mangel zeigt sich, sofern Sprache immer auch Ereignis oder Geschehen zwischen Menschen ist, in der Sprachvergessenheit des griechischen Denkens (Gadamer). Der in Litauen geborene und später in Frankreich tätige jüdische Philosoph Emmanuel Levinas hat demgegenüber das philosophische Denken gründlich umgekrempelt, indem er der Sprach- und Du-Vergessenheit ein radikales Denken vom Anderen her bzw. Für den Anderen entgegenstellt. Die primäre Philosophie ist ihm die Ethik, die nur gelingen kann, wenn das Subjekt bereit ist, im Sprechen also in der wechselweisen Durchdringung der Stimmen -  sich dem Anderen auszusetzen. Sensibilität, Verwundbarkeit, Gerechtigkeit sind ihm hierbei zentrale Begriffe, die eines voraussetzen: ein Denken der Gastfreundschaft. Als ihr Resonanz-Raum wirkt u.a. die Stimme: die Stimme des Anderen als Gast in meiner Stimme hörbar werden lassen, ist daher bei Levinas ein wiederkehrendes Motiv. Emmanuel Levinas hat zeitlebens, ausgehend von der Kritik an zeitgenössischen Denkern wie Heidegger und Husserl, nach der Möglichkeit eines Philosophierens nach Auschwitz gefragt und zugleich darauf hingewirkt, das Wissen des Talmud als Offenbarungswissen dem abendländischen Denken einzuschreiben.

 

Es folgen nun die beiden Redebeiträge, die den Abend eingeleitet haben.
 
Die (Gast-)freundschaft und ihre Stimme(n) -
Ethik und Sprache im Werk von Emmanuel Le
vinas´
von Dr. Silvia Richter

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Politiken der Gastfreundschaft
von Dr. Rachid Boutayeb

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Der Geist von Al-Andalus - Liebe in Zeiten der Furcht

Das Sufi-Festival aus Fès in Berlin.

 Der Geist von Al-Andalus
 

Mitte August fand über drei Tage in Berlin zum ersten Mal eine europäische Ausgabe

des Festival de la Culture Soufie de Fès statt, bei dem die zahlreichen Besucher

einen ganz anderen Islam erleben konnten.

Von Frank Hahn

 
 

 
 
Der Sinn des Sinns: Zum Begriff des Göttlichen.

Prof. Volker Gerhardt war am 12. Juni 2013 bei Spree-Athen zu Gast.
Sein Vortrag hatte zum Thema: "Der Sinn des Sinns: Zum Begriff des Göttlichen.

 

Prof. Volker Gerhardt
 

 
 Am 10.Juli 2014 hielt Volker Gerhardt seine Abschiedsvorlesung an der Berliner Humboldt-Universität,
an der er über 20 Jahren am Institut für praktische Philosophie gelehrt hat.
Prof.Gerhardt hat in den letzten Jahren das Wirken unseres Vereins wiederholt mit Vorträgen und Debattenbeiträgen bereichert. Seine Verbundenheit uns gegenüber zeigt sich nun auch darin,
dass er uns freundlicherweise den Text seiner Abschiedsvorlesung zur Verfügung stellt, die er unter dem Titel Die Menschheit in der Person eines jeden Menschen zur Theorie der Humanität gehalten hat.
Gern kommen wir Prof.Gerhardts Wunsch nach, diesen Vortrag auch dem weiteren Kreis
der Spree-Athen Verbundenen zum Lesen anzuempfehlen:
 
 
 

 
Buchempfehlung
 
Der Sprache vertrauen - der Totalität entsagen:
Annäherungen an Franz Rosenzweigs Sprachdenken
[Gebundene Ausgabe]

von Frank Hahn
 
 
 
 
  

 
"Toleranz und dergleichen Schlafmittel" - Hermann Cohens etwas andere Fundamentalismuskritik "aus den Quellen des Judentums"
Veranstaltung von Spree-Athen e.V. (11. April 2013 Literaturhaus Berlin)

                      
            Dr. Gesine Palmer                           Dr. Renate Schindler
 
Impulsreferat für einen Gesprächsabend mit Dr. Renate Schindler und Frank Hahn bei Spree-Athen e.V.
von Dr. Gesine Palmer

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Universalismus und Partikularismus in Cohens Grenzziehung zwischen Ethik und Religion:
Ein Versuch, Kants Moralprinzip zu konkretisieren.
Vortrag von Dr. Renate Schindler

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Vom Rückzug der jüdischen Tradition nach dem unermesslichen Desaster:
Wider die Erinnerungskultur.
Vortrag vom 15. März 2012
Referentin: Prof. Dr. A.S. Bruckstein Coruh (TASWIR Projects/Ha'Atelier)
 
Almut Shulamit Bruckstein Coruh; Foto: Simon Harik
 
 

 
In der Identitätsfalle: Das Konstrukt der Ostseeregion als Beispiel.
Vortrag vom 15. Dezember 2011
Referent: Prof. Bernd Henningsen (Berlin)
 
Prof. Bernd Henningsen
 
 

 
Der Takt des Teppichklopfens und das Wiegenlied des Regens:
Über die Musikalität in Walter Benjamins Berliner Kindheit um 1900.

Vortrag vom 25. Mai 2011 in Berlin
Referent: Asmus Trautsch
 
Asmus Trautsch
 
 

 
Sind Hegemonialmächte unabdingbar?
Vortrag vom 12. April 2011
Referent: Dr. Reinhard Hildebrandt (Berlin)
 
Dr. Reinhard Hildebrandt
 
 

 
Literatur als Lebensmittel
Ottmar Ettes Buch ZusammenLebensWissen fordert die Life Sciences heraus

von Frank Hahn
 
 
Prof. Ottmar Ette war am 14. Februar 2011 bei Spree-Athen zu Gast.
Sein Vortrag hatte zum Thema:
"Zusammenlebenswissen - wie Literatur die Zukunft erzählt"

Die folgende Buchbesprechung stellt eine hervorragende Vertiefung dar.

Text zum Nachlesen
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Das Denken zum Tanzen bringen.
Neue Einsichten zu einer Philosophie des Wandels und der Bewegung.
von Frank Hahn
 
 
Mit seinem neuen Buch zur Philosophie des Wandels und der Bewegung möchte
Rudolf zur Lippe
unser Denken zum Tanzen bringen.
 
 

 
Brauchen die Deutschen Integrationshilfe?
Gedanken zum moralischen Dammbruch des Jahres 2010
von Frank Hahn
 
Frank Hahn
 
Inspiriert von einigen mahnenden sowie erfrischenden Texten und Äußerungen zur unseligen Debatte um Integration und Identität versucht der folgende Kommentar, über die tagespolitischen Aufgeregtheiten hinaus Denkanstöße aus historischer, philosophischer und psychologischer Sicht zu geben, die helfen mögen, Dämme gegen die Flut alter und neuer Ressentiments zu errichten.
 
 

 
Miteinander der Kulturen:
Eine andere Aufklärung.

von Frank Hahn
 
 
Im Rahmen des Berliner Wissenschaftsjahres 2010 fand am 30.Juni ein Symposion zum Thema
Miteinander der Kulturen: eine andere Aufklärung statt, das gemeinsam
von Spree-Athen e.V. und der Initiative Humboldt-Forum veranstaltet wurde.
 
 

 
Lebensprozess und Mitteilung:
Bewusstsein als Organ des Menschen

von Prof. Volker Gerhardt
 
Prof. Volker Gerhardt
 
Prof. Volker Gerhardt war am 08. Juli 2009 bei Spree-Athen zu Gast.
Sein Vortrag hatte zum Thema: Öffentlichkeit - Individuelles Bewusstsein und öffentlicher Raum .

Der folgende Beitrag stellt eine hervorragende Vertiefung dieses Themas dar.
 

 
Die Gründerkrise von 1873/79 als historische Lernkapazität zur Bewältigung
der aktuellen Finanz- und Weltmarktrezession
von Prof. Dr. Margrit Grabas
 
Prof. Dr. Margrit Grabas
 
Wenn man die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise angemessen verstehen will - und das wäre ja auch
die Voraussetzung, sie überwinden zu können - muss man diese Krise in wirtschaftsgeschichtlicher Perspektive sehen. Dabei greift aber die - vorschnelle - Analogie zur Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre zu kurz. Demgegenüber wäre durch die eingehendere Beschäftigung mit der Depression von 1873-79 viel zu lernen.
Über das hohe, aber bislang vernachlässigte Lernpotential der "Gründerkrise" für die Bewältigung der aktuellen Krise hielt Margrit Grabas von der Universität des Saarlandes am 14. Mai bei "Spree-Athen e.V." in Berlin einen Vortrag. Im Folgenden die von der Autorin überarbeitete Fassung dieses Vortrages.
 
 

 
Zusammendenken und Zusammenleben.
Alexander von Humboldt als Herausforderung für das Humboldt-Forum

von Prof. Ottmar Ette
 
Prof. Ottmar Ette
 
Am 11.März hielt Prof.Ottmar Ette bei Spree-Athen einen Vortrag zum Thema "Alexander von Humboldt und
die Globalisierung", wobei er gleichzeitig sein frisch erschienenes Buch mit gleichem Titel vorstellte.
Wenngleich der vorliegende Text nicht als Manuskript dieses Vortrags zu verstehen ist, sind die
Kerngedanken des Abends in perspektivisch leicht versetzter Form treffend wiedergegeben.
 
 

 
Vielfalt Individualität - Gesetz:
Wilhelm von Humboldts politische Theorie

von Roberta Pasquare
 
Roberta Pasquare
 
 

 
Informationsflut und Bildüberreizung: vergeht uns bald Hören und Sehen?
Gedanken zum Schatz des Sprechens von Humboldt bis Cassirer und darüber hinaus
 
von Frank Hahn
 
 
 

 
Die Autonomie der Politik
von Prof. Volker Gerhardt
 
Prof. Volker Gerhardt
 
Text zum Nachlesen
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Institut für Philosophie an der Humboldt-Universität:
zur Website (externer Link)
 

 
Strategie und Außenpolitik
Schlussfolgerungen aus der Vergangenheit
 

von Dr. Hans-Georg Wieck
 
Dr. Hans-Georg Wieck
 

Persönliche Website von Dr. Hans-Georg Wieck:
hier klicken (externer Link)
 

 
Moses Mendelssohn der Berliner "Sokrates"
von Frank Hahn
 
 
 

 
"After Deutsch"
Sprachenvielfalt oder amerikanisierte Einfaltssprache? 

von Rosa Tennenbaum
 
Rosa Tennenbaum
 
 

 
Hirnforschung und klassische Kultur:
Das Beispiel von Josef Breuer

von Dr. Jonathan Tennenbaum
 
 
 

 
Industrie der Zukunft - Schule der Zukunft:
Erfahrungen und Erlebnisse in Moskau
von Frank Hahn